Fütterung

Wir ernähren unsere Hunde artgerecht, indem wir sie BARFen(Biologisch Artgerechte Roh Fütterung)

In einem guten Futter ist jede verwendete Zutat genau aufgeschlüsselt und bezeichnet die Zutat mit exaktem Namen. Sammelbegriffe, wie tierische Nebenerzeugnisse haben in einer solchen Zutatenliste nichts verloren. Besser ist eine genaue Aufzählung wie z.B. Hähnchenhälse mit 2% Lachsöl und 2% Rübe gewolft. So weiß man ganz genau, was im Napf des Hundes landet.

Geschmacksverstärker, wie Salz, Zucker, Hydrolysate, Hefeextrakte etc. gehören genauso wenig wie Konservierungsstoffe, Füllstoffe, Farbstoffe oder Ähnliches in Hundefutter.

Gesundheit des Deutschen Pinschers

Grundsätzlich ist der Pinscher ein sehr robuster und widerstandsfähiger Hund. Dennoch gibt es auch beim Deutschen Pinscher Krankheiten, die wir hier gerne mal ein wenig beleuchten wollen.

HD- Hüftgelenksdisplasie

Bei der Hüftgelenksdysplasie handelt es sich um eine Fehlanlage oder Entwicklung der Hüftgelenkpfanne. Bei einer entsprechenden Dysplasie( Fehlbildung) ist der Hüftkopf teils oder vollständig aus der Hüftpfanne verschoben. Der Hüftkopf liegt somit nicht richtig in der Pfanne. Dadurch kann es zu Schmerzen bis hin zu Einschränkungen im Bewegungsapparat kommen.

Hüftgelenksdysplasie kommt bei allen Hunderassen vor und ist zu einem großen Teil genetisch bedingt, weshalb viele Zuchtverbände diese Untersuchung zur Pflicht für Zuchttiere gemacht haben.

 

Deshalb züchten wir nur mit HD freien Hunden!

ED- Ellenbogendisplasie

Bei der Ellenbogendysplasie handelt es sich wie bei der Hüftgelenksdysplasie um eine Fehlanlage oder Entwicklung der Ellenbogengelenke. Es ist eine chronisch verlaufende Krankheit, welche ebenfalls zu Schmerzen bis hin zur Lahmheit führen kann. Ellenbogendisplasie kommt vermehrt bei großen und schweren Hunderassen vor.

Unser Verband schreibt diese Untersuchung bei Zuchttieren ebenfalls vor.

Von Willebrandt Syndrom

Der von Willebrandt Faktor ist ein äußerst wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung. Fehlt dieser Faktor oder ist er in seiner Funktion eingeschränkt, ist die Blutgerinnung des Tieres gestört. Man spricht dann davon, dass der Hund das von Willenbrandt Syndrom hat. Bei diesem Syndrom kann es passieren, dass der Hund bei kleinsten Verletzungen einen hohen Blutverlust bis hin zum Tod erleidet.

 

Deshalb züchten wir nur mit gesunden Hunden, die frei von diesem Syndrom sind. Unsere Hunde sind reinerbig (NN). Sie haben keine Veranlagung zu dieser Krankheit!

Dilute-Farbverdünnung „Blaufarben und Isabellfarben“

Das Dilute-Gen(auch D-Lokus) ist verantwortlich für die Farbaufhellung im Haar, der Haut und den Augen. Diese Aufhellung tritt auf, wenn der Hund reinerbig (d/d) veranlagt ist.

Von den Farbtönen, die im Fell eines Hundes vorkommen wird hellbraun kaum beeinflusst. Schwarz dagegen wird zu einem als „blau“ bezeichneten grauen Ton. Braun wird zu isabellfarben.

Tiere die ohne das Dilute-Gen schwarze oder dunkelbraune Bereiche im Fell hätten, sind genau an diesen Stellen aufgehellt, während die hellbraunen Fellbereiche kaum beeinflusst sind.

Beim Deutschen Pinscher ist die Farbaufhellung durch das Dilute-Gen in Deutschland unerwünscht. Die schwarze Fellfarbe wird aufgehellt zu „grau“ – es entsteht der so genannte blaue oder isabellfarbene (Verdünnung von Braun) Pinscher. Einhergehend mit der farbaufhellenden Wirkung kommt es bei dieser Rasse zu einer Disposition für Haarausfall und Hautentzündungen. Nur Hunde mit der Gen-Kombination DD sind frei von dieser Disposition und werden bevorzugt in der Zucht verwendet

Bei anderen Rassen wie beispielsweise der Deutschen Dogge ist das Gen dagegen durchaus erwünscht, da blaue Hunde dem Rassestandard entsprechen.

 

Wir züchten nur mit Dilute freien Hunde, die reinerbig (DD) und somit gesund veranlagt sind.

Katarakt –Der Graue Star- Augenkrankheit

Als Grauen Star bezeichnet man jegliche Form der Linsentrübung, sowohl die erblichen als auch die nicht erblichen. Je nach Trübungsgrad kann der Hund schlechter sehen oder sogar ganz erblinden.

Um diese Krankheit weitestgehend ausschließen zu können, züchten wir nur mit Hunden, die keine Augenkrankheiten haben. Wir lassen jährlich eine Augenuntersuchung durchführen, obwohl diese keine Pflicht ist!

Ohrrandnekrose beim Deutschen Pinscher

Das Problem mit blutigen Ohrrändern betrifft nicht nur den Deutschen Pinscher. Viele andere Hunderassen sind ebenfalls davon betroffen. Bisher ist nicht geklärt, welche Ursachen dieses Erscheinungsbild hat. Erfahrungsgemäß tritt die Ohrrandnekrose meist temporär in der Pubertät auf.

 

Vorbeugende Maßnahmen:

Um die Haut am Ohrrand geschmeidig zu halten, empfiehlt es sich regelmäßig mit Melkfett oder Kokosöl oder mit jeglicher anderer fetthaltigen Substanz das Ohr zu cremen.

Behandlung bei blutigen Ohren

Durch permanentes Schütteln der Ohren reißen die bereits angeschlagenen Ohrränder immer wieder auf und bluten teilweise sehr stark.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

  1. Hydrocolloid-Pflaster werden von beiden Seiten auf die betroffene Stelle geklebt
  2. Um weiteres Schütteln zu vermeiden, kann man die Ohren mit einer Stulpe oder einer sogenannten Anti-Schüttel-Mütze fixieren.

Erfahrungen anderer Züchter haben gezeigt, dass Cortison, Antibiotika oder gar Löten der betroffenen Stellen sowie Beschneiden sich als wenig wirksam erwiesen und zudem das Immunsystem belastet haben.

Zeckenschutz

Es gibt eine große Vielzahl an chemischen Präparaten um den Hund vor sämtlichen Parasiten zu schützen. Leider ist es so, dass diese Chemiekeulen das Immunsystem des Hundes schwächen. Deshalb bekommen unsere Hunde keine solchen Präparate.

Um unseren Hunden einen guten Schutz vor Zecken und Parasiten zu geben, achten wir bei unserer Fütterung auf die Zugabe von Kokosöl bzw. Kokosflocken. Des Weiteren bekommen sie Schwarzkümmelöl.

„Ein Regensburger Schüler entdeckte zufällig, dass sein Hund deutlich weniger Parasiten hatte, seit dieser geringe Mengen Schwarzkümmelöl verabreicht bekam. Er sammelte Zecken auf Wiesen ein und nahm damit sogar an dem Projekt „Jugend forscht“ teil. Dabei zeigten die Zecken eine sehr deutliche Abneigung, wenn das Blut oder auch der Schweiß mit Schwarzkümmelöl vermischt war. Doch auch andere Untersuchungen belegen, dass Zecken den Geruch nicht mögen und somit auch diese Träger meiden. Weiterhin wurde belegt, dass Schwarzkümmelöl sogar gegen Flöhe, Motten und sogar Mücken hilft.“(Quelle: www.schwarzkuemmeloel360.net)

Zudem tragen unsere Hunde ein EM-Halsband. EM steht für effektive Mikroorganismen. Weitere Informationen dazu findet man unter anderem hier… https://www.fellnasenparadies.de/em-keramik-bernstein/

Tatsächlich helfen diese Halsbänder ziemlich gut. Nach kurzer Zeit hatten unsere Hunde fast keine Zecken mehr. Ohne Halsband hatte Lotta 14 Zecken nach einem Spaziergang im Vergleich dazu hatte Kasimir, der ein EM-Halsband getragen hat nur eine Zecke.

Dennoch wird jeden Tag bei den Streicheleinheiten der ganze Körper der Hunde in Augenschein genommen und ggf. werden Zecken abgesammelt.